BOOM Projekte 1A Ruhrstadt

2004 Ruhrgebiet, Projekt ‘Ruhrstadt’ – Studie zur Mobilität im Ruhrgebiet, a42.org, Mastersterstudiengang für Architektur und Stadtforschung, AdBK Nürnberg, Florian Steinbeck

Auf Grundlage einer Analyse zur Mobilität im Ruhrgebiet, schlägt das Projekt die Transformation des Ruhrgebietes zur ‘Ruhrstadt’ mittels Ausweisung einer Fläche vor, innerhalb derer durch eine zeitliche Dichte eine städtische Dichte generiert wird. Die Kombination der bestehenden übergeordneten Infrastrukturlinien von Auto und Bahn ergeben die Fläche, die als Ausgangssituation für die Ruhrstadt prädestiniert ist. Jeder Punkt der Fläche ist innerhalb von 30 Minuten, mit der Bahn oder dem Auto erreichbar. Die ringförmige Stadt produziert durch ihr hohes Maß an Erreichbarkeit, einen Zusammenhalt und eine Vernetzung, die aus dem Ruhrgebiet die Ruhrstadt generieren kann. Gleichzeitig umgeht sie die hierarchische Anordnung von einzelnen Städten. Sie orientiert sich nicht mehr zu der einen oder anderen existierenden Stadt, sondern anhand der Infrastruktur zur Ringstadt. Die Ringstadt fungiert in diesem Sinne als Kollektor-Raum. Dieser ermöglicht es die bestehenden Qualitäten im Ruhrgebiet so miteinander zu verbinden, dass innerhalb dieses Raumes ein Großteil der Stadtstrukturen über den Faktor Zeit zusammengehalten wird, ohne dass etwas gebaut werden muss.


1A Ruhrstadt

zeitliche abstände Hauptbahnhöfe

zeitliche Nähe HBF

räumliche Dichte

Autobahnring

Bahnring

Zwischenfläche von Auto- und Bahnring

Differenzierung 1A Fläche